Sir Jackie Stewart

(* 1939), Weltmeister 1969, 1971, 1973. Ritter seit 2001.

Er ist nun der älteste unter den lebenden Weltmeistern, aber nicht nur Doyen, sondern absolut anerkannte oberste Respektsperson der ganzen Community. Er erfrischt uns durch sein schottisches Wesen und die dazugehörige Sprachfärbung, aber immer in klarer Rede. Er ist der Mann, dem man zuhört, das war auch schon vor fünfzig Jahren so. Stewart war altersmäßig Jochen Rindt um drei Jahre voraus, und drei Jahre Erfahrung machten gerade in den extremen Sechzigerjahren eine Menge aus (extrem, damit ist gemeint: die schnellsten Autos, aber noch archaische Streckenverhältnisse). Stewart war, wie Rindt ein sagenhaftes Naturtalent, ließ aber bald großen Willen zum Überleben erkennen, vor allem nach einem Unfall 1966, als sein BRM bei der lächerlichen Art der Bergung genauso gut hätte explodieren können Die Stewarts wurden die engsten Freunde der Rindts. Jochens Unfall 1970 war eine Katastrophe, mit der auch Jackies Entschluss zusammenhing, „so bald wie möglich“ mit der Rennerei Schluss zu machen Stewart hatte in der Folge auch ein enges Verhältnis zu Niki Lauda Gemeinsam brachten sie in den 1970er- und 1980er-Jahren ein vernünftige Optionen im Rennsport zur Durchsetzung.

You only get to do it once - Diana Deu

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